Publikum

Wer sind die Anderen? – Schule, Demokratie und Religion

„Konfessions- und religionssensibles Lernen in der Schule“

Der Ökumenische Religionslehrertag 2016 begann mit einem gemeinsamen Gottesdienst in der Kathedrale St. Sebastian. Bischof Dr. Gerhard Feige eröffnete den Gottesdienst durch ermutigende Worte und ein gemeinsames Gebet, Landesbischöfin Ilse Junkermann predigte über Auftrag und Zuspruch an Abraham und seine Bedeutung für die religiöse Bildung in unserem Land. Kirchenpräsident Joachim Liebig führte in das Nicäno-Konstantinopolitanum ein, das wichtigste ökumenische Bekenntnis des weltweiten Christentums.

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In einer berührenden Geste ließen sich fast 100 katholische und evangelische Religionslehrerinnen und Religionslehrer aus dem ganzen Land konfessionsübergreifend segnen.

Im anschließenden Vortrag sprach Prof. Dr. Michael Domsgen über die religiöse Vielfalt in Sachsen-Anhalt, die Bedeutung der Begegnung mit „dem Fremden“ für die eigene Identitätsbildung, die Herausforderungen des interreligiösen Lernens und notwendige didaktischen Ableitungen.

Den ganzen Vortrag und Auszüge aus der Präsentation finden sich hier.

Die gut besuchten schulstufenspezische Workshops konkretisierten die Überlegungen und führten in unterrichtspraktische Impulse ein.

Unter der Überschrift „Hart, aber smart“ führten Peter Brause von der Edith-Stein-Schulstiftung und Prof. Dr. Matthias Hahn vom PTI der EKM und der ELKA durch ein Gespräch der Religionen und Konfessionen Sachsen-Anhalts. Hier standen Vertreterinnen und Vertreter der Bildungsabteilungen der Landeskirchen, der Universitäten, der muslimischen Gemeinde und des Internationalen Bundes Rede und Antwort.

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Die Edith-Stein-Schulstiftung und das PTI danken für das Interesse und laden herzlich zu den Fortbildungen und weiterführenden Veranstaltungen ein.